Ein unsichtbares Wesen der Apathie erfasst mich, langsam, schleichend, knabbernd. Es frisst mich mit Haut und Haar und läßt nicht mal ein Krümelchen meiner Selbst, meines früheren, lebendigen Wesens übrig. Ein Schleier legt sich über mich, wird zum bleischweren Mantel, der mir jegliche geistige Bewegung versagt und mich irgendwann erdrückt. Ich hasse das Gefühl der Leblosigkeit und doch haben wir Tag für Tag und Nacht für Nacht ein geheimes Rendez-Vous. Ich möchte mich doch nur wieder einmal lebendig fühlen und das Leben in allen Facetten auskosten, mich den Gedanken des Lebens hingeben und die essentiellen Fragen des meines Lebens klären.

Es schmerzt, diese geistige Starre. Diese Blockade.
27.6.07 08:11


Ich bin einfach betrübt. Sehr betrübt.

Ich hab das Gefühl, schon wieder gleich losheulen zu können. Ewige Labilität, ein Fluch.
Ich hasse es einfach, so hinten nach zu sein, auch wenn es gerade total kindisch und unsinnig ist, sich so zu fühlen.

But I'm holding on hope.
The last thing that's holding me.

26.6.07 21:20


Genau, Schützengraben wars! Dankesehr, liebe Zauri.
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Ach und "Schatz", manchmal denk ich mir einfach, fick dich ins Knie. Glaubst du, nur weil ich dich liebe und mit dir zusammen bin, muss ich mir von dir alles gefallen lassen? No-No, nicht mit mir, ich bin eine emanzipierte Frau, die ihre eigenen Entscheidungen trifft.

Und erwarten? Erwarten tu ich von dir gerade nichts - weil die wahre Liebe nichts erwartet. Aber spinn ruhig rum - du hast ja meine Telefonnummer, falls du dich irgendwann wieder zur Ruhe besinnst. Ich jedenfalls werde nicht dir Rolle deines Schoßhündchens übernehmen, dass zu Kreuze kriecht.

25.6.07 12:33


Beziehungskrisenabonnement

Ich hab nie gesagt, dass ich einfach bin. Und danach, dass du es auch nicht bist, habe ich nie gefragt - weil ich das schon ewig wusste. Aber hey, ich nehm dich so, wie du bist - dann tu du das bitte auch.

Beziehungen sind wirklich voller Tücken, Fallen, Gruben und Krisenherde. Ich komme mir vor wie auf einem Schlachtfeld und ich hock da in so einer Mulde drinnen, wie auch immer die heißen, habe einen grünen Helm auf und ein Zweigelchen dran und schieß mit Herzgranaten voller Liebe auf dich und nehm meine Bazuka zur Hand und daraus schießen nur Schmetterlinge.

"Hey, ich lieb dich, aber manchmal gehst du mir einfach nur auf den Geist. Und zwar gehörig."

Achja, das hätte ich dir gern gesagt. Aber ich war einfach angefressen, alright?

(warum rede ich mit dir über meinen Blog, wo du doch nichtmal weißt, dass ich sowas führe? Seltsam seltsam!)
24.6.07 20:16


Es wiederholt sich alles. Ein Kreislauf. Nein, ein Teufelskreis.

Sie liegt auf der Intensiv.
Überdosis.
Wovon, weiß ich nicht.

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Ich fühle mich wieder bodenlos. Mein Boden ist weg. Ich fliege im freien Fall nach meinem Aufstieg wieder dem Abgrund entgegen.
Wer nimmt es mir denn übel, wenn ich mich langsam vom Unheil verfolgt fühle?

20.6.07 20:53


Den Bach runter

...und dann links.

Ich seh meine Sommerplanung und meinen tollen Sommer schon den Bach runterlaufen. Nicht mal auf meinen Freund und meine wenigen Freunde kann ich mich noch verlassen. Großartig.

Das trübt mich wirklich;
jetzt, wos gerade besser geht und die Vorfreude aufkam.

18.6.07 11:16


Und heute gehts nach Salzburg, in meine Bald-Wahl-Heimat;
und morgen ab zum Veganen Sommerfest 2007,
yeah.
15.6.07 06:51


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