Mich scheint man nicht unter zu kriegen -
ich bin wie ein Bazillus, gegen den's kein Heilmittel gibt.
Und chronisch noch dazu.

Ich bin einfach zu sehr Kämpfernatur - auch wenn es mir manchmal liebe wäre, ich könnte aufgeben.
Ich reiße die Brücken hinter mir nieder, ich brenn sie nieder.

Zurück geht nicht, aber vorwärts immer.
Auf ein Neues. Zum was weiß ich wievielten Mal.

4.4.07 20:52



danke dafür.
5.4.07 11:24


Un jour bizarre.

Seltsamer Tag heute, seit ich aus dem Bett gekrochen.
Aber vielleicht verschwindet das Seltsame ja noch.
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Ah, ich sitze zuviel vor dem PC. Dabei will mein Kopf ganz andere Dinge machen. Aber mein Körper ist nicht einverstanden. Ich bin zu träge heute, wie ein nasser Waschlappen.
Erstmal Tee - und dann weiter sehen.
Irgendwo muss sich ja noch ein Fünkchen Motivation verstecken.
5.4.07 11:51


Pura Vida.

Pink statt Pelz.

"Der Hund hat unseren Kuchen gefressen!"
"Na dann hoffe ich, dass er genauso Bauchweh hat wie ich!"

Was für ein Wochenende.
Voller kunterbunter Intensität, die mir durch die Venen jagt. Mein Blut ist nicht mehr rot, es ist schwarzpinkgrünblaugelbweiß gestreift.


Und einfach das Gefühl von Leben im Herzen. Seit so langer Zeit.

8.4.07 21:43


Ich fröstle, trotz der Hitze draußen. Frösteln, Gänsehaut. Ich fröstle, nicht, weil mir kalt ist - sondern weil ich gerade nachdenke. Die Gedanken jagen mir Schauer über den Rücken, die Arme, die Beine, den ganzen Körper. Ich denke an vieles, ich denke an sehr unterschiedliche Dinge, zusammenhangslos - irgendwie beängstigend. An Ordnung nicht zu denken gerade, dazu zu viel Chaos.

Ich möchte wieder einmal Menschen beobachten, auf der Maria Theresien Straße in Innsbruck, und sie photographieren. Ich möchte über diese fremden Menschen nachdenken und ihnen ein Leben geben, das ich ihnen zusammengestellt habe, wie ein Filmemacher oder ein Autor.
Manchmal komme ich mir vor wie ein kleiner Gott. Eine Göttin.

Dabei sollte ich mal daran denken,
mich meinem eigenen Leben zu widmen.

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Trotzdem mache ich das Fenster auf.

9.4.07 12:25


Diese Wut. Wenn du mich anschreist. Wegen solch belangloser Dinge, denen du meiner Meinung nach viel zu viel Wert beimisst. Dann such in den Fehler nicht mehr bei mir, wie sonst immer, wenn wir uns gestritten haben, sondern ich bin einfach wütend. Und ein kleines bisschen wühl ich doch in mir, um doch eine Spur zu finden, eine Fährte, die mich dort hin weißt, wo ich anfing, wieder etwas falsch zu machen. So sehr hast du mich in der Hand. Ich gebe mir an allem die Schuld.

trotzdem bin ich gerade einfach wütend.
Wenn du mich anschreist. Und mir nicht mal die Chance gibst,
Stellung zu nehmen. Oder mich zu entschuldigen.
Oder auch zu weinen.
9.4.07 20:47


Wie ich es hasse. Schon alleine, dass ich immer noch hasse. Diese Unruhe, dieser Unmut in mir. Wenn soviele Erkenntnisse und Beschuldigungen auf einmal auf mich einstürzen, wie hundert Welten in einer infernalen Apokalypse. Und unter den Trümmern schlafe ich dann ein.

Und ich werde mir heute noch hundert mal die Haut von den Lippen reißen.
9.4.07 21:13


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